Lana Grossa

  • Maja Probst

Interview mit Maja

Woher nimmst du immer wieder deine Ideen für neue Mützen-Styles und Accessoires? Wenn ich die Wolle betrachte und meine Gedanken treiben lasse. Oder in der S-Bahn, wenn mir Muster und Farbkombis auffallen, das notiere ich in meinem Büchlein (hab ich immer dabei). Zuhause lege ich dann los. Kann sein, dass ich das Teil wieder aufribbel, weil es nicht passt, aber meistens funktioniert es.

Was macht die Schauspielerei? Ich war als Sofie Brehm in „Marie Brand und der schöne Schein“ im Fernsehen zu sehen und in einer Nebenrolle bei der „Soko München“.

Du schreibst jetzt ein Drehbuch? Richtig, aber viel möchte ich nicht verraten ;-). Nur: es beginnt als Familienfilm, entwickelt sich zum Thriller und endet mit Science Fiction- Elementen. Ziemlich spannend, witzig, aber auch kritisch!

Mit 18? Warum nicht! Hat doch nichts mit dem Alter zu tun! Ich habe etliche Geschichten im Kopf. Vieles habe ich aufgeschrieben, doch STARLING … , die war jeden Tag präsent. Sie wird nochmal überarbeitet. Genial wäre, wenn sie verfilmt würde, aber das ist ein langer Weg!

Dein schönster Moment im letzten Jahr? Es gab viele schöne Momente! Einer davon war das Maja DESIGN I in den Händen zu halten. Klar, gute Gespräche mit Filmleuten und Kollegen. Das sind Glücksmomente und davon hatte ich viele.

Mützen designen ist nicht das einzige was du aus Wolle machst… Stimmt! Mir fällt jede Menge zu diesem Werkstoff ein! Ihr habt nur noch nicht alles gesehen ;-). Ein schönes Beispiel ist das gehäkelte Relief „coral reef against global warming“. Es ist meine ART auf die globale Erderwärmung aufmerksam zu machen.

Du bist aus Franken, jetzt lebst du in Berlin… Ich komme aus einem klitzekleinen Dorf in Franken. Das ist Heimat, Familie, Nest. Berlin pulsiert, ist kosmopolitisch, setzt Trends, bringt neue Ideen. Das inspiriert mich. Ich bin sehr gerne hier. Zum Arbeiten brauche ich das. Und möchte ich Urlaub, fahre ich in die Heimat.

Maja